Orscholz - Heilklimatischer Kur- und Cloefort an der Saarschleife

Willkommen bei der Cloef Touristik e.V. - Orscholz

Orscholz - Cloef Touristik e.V.

Telefon: 1. Vorsitzende Gisela Ternes

Tel.: 0 68 65 - 3 83     E-Mail an Cloef-Touristik e.V. - Orscholz

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Geschichte: Cloef Touristik e.V. - Orscholz

Der Fremdenverkehrsverein steht in unmittelbaren Zusammenhang mit der Cloef und der Saarschleife. Ohne das „Schaufenster des Saarlandes“ wäre die Notwendigkeit eines Fremdenverkehrsvereines nicht gegeben.

Mit dem zaghaften Aufkommen des Tourismus um die Saarschleife wurde der Ruf nach einem Verein laut, der sich um die Belange der Cloef und alles, was mit ihr zusammenhing, kümmern sollte. Schon 1908 finden wir einen „Touristenclub“ in Orscholz, der sich neben den Verantwortlichen der Gemeinde um die Cloef und ihre touristische Entwicklung kümmert. Im verdanken wir die Anlage des heutigen „Zick-Zack-Weges“, der Fußverbindung zwischen der Cloef und der Saar. Wie lange der Verein bestanden hat, ist nicht mehr zu erfahren.

Nach dem zweiten Weltkrieg und nach der Wiedereinweihung der Schutzhütte auf der Cloef stellte sich die Frage der Gründung eines Vereins für touristische Belange. So kam es am 16. Februar 1954 zur Gründung des Fremdenverkehrsverein „Orscholz-Cloef-Touristik“.
Dies geschah auch auf Anregung und mit Hilfe des damaligen Vorsitzenden des „Saarländischen Landestourismusverbandes“. Waren noch vor dem zweiten Weltkrieg fast alle Besucher Tagestouristen mit kurzer Verweildauer auf der Cloef, so erkannte der Verein schon früh das wirtschaftliche Potential, das mit der Cloef und der Saarschleife verbunden waren. Ziel war es daher, die Besucher zu mehrtägigen Aufenthalten in Orscholz zu animieren.

Abgesehen von der Cloef konnte und kann Orscholz mit einer abwechslungsreichen und waldreichen Landschaft aufwarten, die sich besonders zum Wandern eignet. Zudem gibt es saubere, unbelastete Luft. Auch seine Lage im Dreiländereck mit kurzen Reisewegen zu den Kulturstätten in der nächsten Umgebung wie in Metz, Luxemburg und Trier prädestinieren den Ort für Langzeitgäste.

Forderungen des neuen Fremdenverkehrsvereins waren daher u.a.: Ausbau der Bettenkapazitäten, Fremdenverkehrswerbung und Imagepflege für den Cloefort Orscholz, Erstellung von Werbeprospekten, Anlage und Ausschilderung von Wanderwegen, Aufstellung von Ruhebänken auf der Cloef und an den Wanderwegen.



Auch der Bau von sanitären Anlagen im Bereich der Cloef wurde vom Verein initiiert. Um den Ort noch attraktiver zu gestalten, forderte der Verein – leider vergeblich – den Bau eines Freibades. Mit der Aktion „Ein Dorf soll schöner werden“ versuchte man die Attraktivität des Ortes weiter zu steigern. 1963 gelang es zusammen mit der Post, einen Werbestempel zu entwerfen. Eine Wanderkarte für die Umgebung der Cloef wurde gedruckt.

  

Um die Aktivitäten zu bündeln und um eine Anlaufstelle für den Gast zu haben, entstand ein Informationsbüro, das zum Beispiel bei der Bettensuche in Hotels und Pensionen behilflich war.
Was die Imagepflege anbelangt, erreichte man schon 1970, als anerkannter Erholungsort bezeichnet zu werden, gefolgt später von dem Prädikat Luftkurort und heilklimatischer Kurort.

Jüngste Errungenschaft für den Tourismus ist die Ausschilderung eines Premium-Wanderweges. Mit der Kommerzialisierung des Fremdenverkehrs, mit professionellen Tourismuszentralen, welche die Gäste beraten, und die Einrichtung einer Kurverwaltung in neuer Zeit, traten die Aktivitäten des Fremdenverkehrsvereins etwas in den Hintergrund.
Allerdings: Ohne den Verein wäre der Tourismus in Orscholz jedenfalls noch nicht auf dem heutigen Niveau.
(Auszug aus: Beiträge zur Geschichte von Orscholz)